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Akademie

Segnung, Bevollmächtigung, Sendung

Wie sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt werden? (Römer 10, 15)

Auch wenn sich dieser Vers auf die Predigt durch das Wort bezieht, so ist doch seit Jahrtausenden die Musik neben anderen Künsten eine Form der Predigt. Sie nutzt sozusagen andere bzw. mehr sinnliche „Kanäle“ für ihre Verkündigung.

Die erfahrbare Wirksamkeit von Musik ist jedoch nicht nur vom unberechenbaren und unverfügbaren Berührtwerden durch den Geist Gottes abhängig, sondern auch von der Verbindlichkeit und Bevollmächtigung der Musizierenden. Es gehört zu den unbegreiflichsten Geheimnissen Gottes, dass ER, der Allmächtige, UNS als Partner für den Aufbau seines Reiches brauchen möchte.

Und David und die Feldhauptleute sonderten aus zum Dienst die Söhne Asafs, Hemans und Jedutuns als Propheten mit Harfen, Psaltern und Zimbeln. (1. Chronik 25, 1)

Der Beginn der fest institutionalisierten geistlichen Musik im jüdisch-christlichen Sinn liegt bereits im Jerusalemer Tempel. Ob die Musiker am Tempel nun selbst weissagten oder Weissagung von Propheten gewissermaßen als „Katalysatoren“ ermöglichten (vgl. 2. Könige 3, 15), sei dahingestellt. Es steht aber außer Frage, dass Musik seit jeher ein geistliches Medium ist, dessen Möglichkeiten über Erbauung und Freude hinausgehen. Musizieren im Namen und Auftrag Gottes ist damit nicht nur ein pastorales, sondern ein geistlich-prophetisches Amt – zumindest, wenn man sich diesem verbindlich verschreibt.


Deshalb ist es die zentrale Aufgabe der Akademie, musizierenden Christen die geistlichen Dimensionen von Werken der Musikliteratur zu erschließen, diese auf partnerschaftliche Weise lieben zu lernen und das Ergebnis unter Gottes Vollmacht und Segen zu stellen. Dasselbe gilt für die Improvisation.

Eine zentrale Aufgabe der Akademie ist es daher, musikalisch-künstlerisch tätige Christenmenschen auf dem Weg zum geistlichen, freudvollen und angstfreien Musizieren zu begleiten und für die Aufgabe als künstlerisch Predigende zu bevollmächtigen und zu senden.

Die Akademie ist ausdrücklich KEIN Ort für Streitereien über Interpretationsansätze, die „Gültigkeit“ musikalischer Interpretationen, Fortbildung im herkömmlichen Sinne von künstlerischen oder wissenschaftlichen Kursen oder Workshops, Konkurrenzdenken oder künstlerischen Stolz. Darüber mag gerne wertschätzend diskutiert werden, aber nicht im Sinne von „wenn du das nicht so oder so machst, bist du kein(e) ernstzunehmende(r) Musiker(in).“

Letzte Änderung am Samstag, 6. August 2022 um 13:40:05 Uhr.

Liebe, Friede, Freude ...

... sind die zentralen Früchte des Geistes, wie sie Paulus in Galater 5, 22 benennt. Für uns im Haus Asaph sind das die Grundvoraussetzungen für eine Annäherung an Notentext.

Beim Erarbeiten von Kompositionen gilt es zunächst, technische, künstlerische und aufführungspraktische Aspekte so weit wie möglich in den Übeprozess aufzunehmen. Ziel ist traditionell das möglichst perfekte "Beherrschen" des Werkes.

Im Haus Asaph gehen wir etwas anders vor.

Natürlich spielen auch bei uns die genannten Kriterien eine Rolle, aber wir nutzen gezielt unsere geistliche Verbindung mit Gott. Das bedeutet, dass das Erarbeiten und Üben eines Werkes rationales, emotionales und geistliches Beziehungsgeschehen ist. Wir stellen unsere Möglichkeiten in den Dienst der Kreativität eines uns in der Regel völlig fremden Menschen, dessen Komposition wiederum uns braucht, um durch uns immer wieder neu geboren zu werden. Diese Beziehung geschieht durch unseren Verstand, durch unser Empfinden - und durch unseren Glauben und das, was auf der lebendigen geistlichen Ebene uns geschenkt wird.

Wir treten im Laufe der Beschäftigung mit dem Werk in einen immer intensiveren Dialog mit diesem und versuchen, dem Stück stets Wertschätzung, Frieden und liebevolle Freude entgegenzubringen, und zwar auch dann, wenn sich das Werk zuerst gegen uns zu sperren scheint.

Üben ist ganzheitliches Beten.

Sendung: Die sechs Fragen

Wer weder mich noch das Haus Asaph kennt, wird sich vielleicht von den nachfolgenden Fragen irritiert oder gar abgestoßen fühlen. Dennoch halte ich es für wichtig und richtig, diese Fragen, deren Bejahung für eine Sendung erforderlich ist, hier – sozusagen zur Selbstprüfung – zu veröffentlichen. Man bedenke bitte, dass diese in der Regel einen vorläufigen Endpunkt bzw. einen wichtigen Zwischenschritt einer monate- oder gar jahrelangen Entwicklung darstellen, in deren Verlauf die eigene Wirksamkeit erfahren und das „Haus Asaph“ kennengelernt wurde. Die Salbung und Sendung „mal so eben“ mitzunehmen wie ein Stück Schokolade am Kiosk, missachtet die Gnade Gottes. „Bei Anruf Salbung und Sendung“ – das kann es nicht geben.

1. Bekennst du vor Gott, mir als seinem bevollmächtigten Diener und der anwesenden Gemeinde, dass du deine musikalische (bzw. künstlerische) Begabung von Gott empfangen hast, um sie wachsen und Frucht bringen zu lassen?

2. Bist du bereit und ist es dein innerster, sehnsüchtiger Wunsch, mit deiner Musik (bzw. deiner Kunst) deinen Glauben zu bezeugen, Menschen zu Gott zu führen, Glauben zu entfachen und Herzen für Gott zu öffnen?

3. Anerkennst du das Haus Asaph als von Gott geheiligten und geschützten Ort im ewigen himmlischen Tempel des dreieinigen Gottes?

4. Bist du bereit, alles Weltliche – z.B. Konkurrenzdenken, widerstreitende Interpretationsansätze, Stolz, Trachten nach Geld oder Prestige – abzulegen und dich ganz von Gottes Geist erfüllen zu lassen?

5. Bist du bereit, alle vorhandenen oder evtl. noch auftretenden Ängste und Probleme Gott zu übergeben, dir und deiner Musik (Kunst) keine seelische Gewalt anzutun, sondern deine Musik (Kunst) in Liebe und Hingabe mit Gottes Geist und Segen erfüllen zu lassen?

6. Glaubst und bekennst du, dass der Segen und die Salbung, unter die ich dich nun stelle, in Auftrag und Vollmacht des allmächtigen dreieinigen Gottes geschehen?

Was tue ich, wenn ich interessiert bin?

Wenn Ihnen der Grundgedanke zusagt, Sie aber noch zweifeln oder Ihnen der entscheidende Motivationsschub fehlt, dann wagen Sie sich bitte dennoch aus der Deckung und schreiben bzw. rufen Sie mich an (siehe "Kontakt"). Wenn alle immer aufeinander warten, wird nie etwas geschehen.

Derzeit ist es wegen des organisatorischen Aufwandes noch relativ sinnlos, größere Veranstaltungen im Kurs- oder Workshop-Format anzubieten. Daher bitte ich alle Interessierten, mit mir Kontakt aufzunehmen, damit ggf. ein Anfang unter vier oder sechs Augen geschehen kann. Es gibt keinen "point of no return". Schenken Sie mir einfach nur so viel Vertrauen, wie für den ersten Schritt nötig ist. Ein "sorry, das habe ich mir ganz anders vorgestellt" ist weder eine Schande noch würde ich das als eine persönliche Beleidigung empfinden.

Trauen Sie sich; ich habe es mit dieser Initiative ja auch getan.

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